Doch noch lange nicht geheilt…

geschweige denn verheilt.

Die hier im Bundeswehrkrankenhaus durchgeführte Operation mit einem Sicherheitsabstand von 1,5 cm zu jeder Seite reicht leider nicht aus.

In der Tumorkonferenz wurde beschlossen, dass nun doch eine weitere Operation mit weitaus größerem Abstand zum Tumorherd durchgeführt werden soll. Das bedeutet, am Ende wird der Gesamtdurchmesser des Defekts 10 x 10 cm betragen und auch Muskeln im Unterschenkel sowie ein Teil der Knochenhaut des Schienbeins müssen entfernt werden. In einer weiteren Operation wird dann die offene Stelle mit einem Transplantat aus dem Rückenbereich wieder gedeckt. Aufgrund des Ausmaßes der Operation muss ich einige Tage absolute Bettruhe haben und anschließend ganz langsam das Laufen „neu lernen“.

Die Erkenntnis, dass es also noch lange nicht vorbei sein wird, hat mich ziemlich herunter gezogen. Ich habe heute also nicht einen meiner besten Tage (um nicht zu sagen: „Heute habe ich definitiv Krebs“).

Leider stehen dem Bundeswehrkrankenhaus nicht die Mittel für eine solche Operation zur Verfügung.  Ich muss also doch in die Uniklinik, was mir nach meinem letzten Erlebnis dort, nicht wirklich gut gefällt.

Meine Ärztin hat für nächste Woche einen Termin in der Sarkomsprechstunde im UKE vereinbart. Ich habe das Telefonat mitgehört und sie hat definitiv mit dem Chefarzt gesprochen. Sehr gespannt bin ich, wer dann tatsächlich die Untersuchung und Besprechung durchführen wird.

Aber: Man soll nicht über ungelegte Eier nachdenken (sagte mein geliebter verstorbener Vater immer). Und: Lass Dich überraschen…..

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